Schweren Herzens habe ich Ende 2018 beschlossen, die Zucht aufzugeben. Warum?

Obwohl ich jedes Jahr nur so wenige Nachzuchten hatte, dass ich die Abnahme oder Selbstversorgung gewährleisten konnte, hatte ich stets die Steuern im Hinterkopf. Ich muss alle Einnahmen offen legen und letztendlich natürlich dann Steuern und Steuerberater bezahlen. Da aber weder Steuerberater noch Finanzamt mir verraten möchten, wie hoch die Steuer ist und sie sozusagen "nach Nase" festgelegt und nicht nachvollziehbar oder planbar sind, kann ich die Einnahmen/ Ausgaben nie vollständig im Voraus planen. Zudem habe ich immer Probleme, wenn es um Angaben der Einnahme-/ Überschussrechnungen wie z.B. beim Antrag auf Elterngeld, geht. Bei solchen Dingen muss ich Zahlen vorlegen für Jahre (aktuelles Jahr oder voriges Jahr), die meist noch gar nicht fertig berechnet sind. Ich muss also noch einmal extra bezahlen (extra Arbeit für den Steuerberater). 

Kurz gefasst: Die Steuern machen einfach absolut keinen Spaß und da die Höhe der Steuern (beispielsweise in Angabe von Prozent) nicht mal mir als Steuerzahlerin verraten wird sondern ich die Summe erst im Nachhinein und jährlich wechselnder Höhe erfahre, kann ich nicht im Voraus planen. Ich habe mehr Ärger als Freude damit. Da ich die Zucht aber nicht aus finanziellen Gründen sondern aus Freude an den Tieren mache, möchte ich mir dieses Hobby nicht kaputt machen lassen durch Bürokratie, die ich vermeiden kann.

Damit ich mich also wieder auf die Tiere als Hobby und Leidenschaft konzentrieren kann, gebe ich die Zucht auf. Sehr schade drum, aber leider die bessere Entscheidung.

... wenn alles passt, werde ich ab 2020 meine Zucht in Österreich wieder aufnehmen.

Aktuelles dazu werde ich auf dieser Seite dann bekannt geben

This site was designed with the
.com
website builder. Create your website today.
Start Now