Ich war bisher zufriedene Anwenderin des ThermoTimers und BioGreen Thermostats. Aufgrund der zunehmend positiven Erfahrungen der Inkbird Thermostate, zog im Herbst 2020 nun ein solches Thermostat bei mir ein. Ich gebe zu, ich war etwas kritisch, vor einigen Jahren verwendete ich Inkbird 308 (ohne WLan), ich war nicht nur überfordert mit den englischsprachigen Funktionen und Beschreibungen sondern am Ende funktionierte das alles nicht. Nun sollte also selbige Firma einziehen mit Zusatzfunktionen, nämlich WLan. Mal schauen, wie es wurde:

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Der erste Vorteil lag aber schon auf der Hand: Die Beschreibung gibt es inzwischen auf Deutsch per PDF zum Download und über Facebook gibt es eine ganz liebe Ansprechpartnerin für Fragen. Außerdem gibt es viele Anwender, sodass man auch die zahlreichen Schildkröten FacebookGruppen oder Inkbird Facebook Gruppe zu Rate ziehen kann.

Als erstes musste ich mir die App herunter laden, um per WLan vom Handy auf das Smartphone zugreifen zu können und anschließend sollten dann entsprechende Einstellungen vorgenommen werden, um beides zu verbinden. Schade finde ich, dass hier schon auf persönliche Daten zugegriffen wird, in diesem Fall die Emailadresse, wohin man einen Code gesendet bekommt, den man dann in die App einträgt. Fraglich ist auch, wozu der Standort notwendig ist. Wichtig ist doch nur die Nähe zum Router?!

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Als Erstes ging es darum, das "Gerät zurück zu setzen" und da begann schon meine erste Verzweiflung. Was genau bedeutet zurück setzen? Was muss ich zurück setzen und wo? Mein Handy? Den Router? Das Thermostat? Als erstes schaute ich auf das Thermostat. Diesen kleinen Miniknopf fand ich dort nicht, ebenso fand ich nicht diesen On/Off Knopf der Grafik. Also doch mein Handy zurück setzen, um es mit dem Thermostat zu verbinden? Nein das kann ich mir nicht vorstellen, dann wären ja alle meine Einstellungen weg. Ich werfe einen Blick auf den Router. Ja dort gibt es diesen kleinen Knopf. Als würde mein Mann meine Gedanken hören können fuchtelte er schon wild mit seinen Händen und rief "Nein, nicht den Router zurücksetzen".  Und nun?

Ich frage bei der Vicky Chan per Facebook nach. Sie wusste zwar nicht so recht was ich meine, verwies mich aber zu YouTube Videos. 

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Im o.g. linken Video habe ich dann erfahren, dass mit "Gerät zurücksetzen" eigentlich nur gemeint ist, parallel zur aufgerufenen App im entsprechenden Schritt beim Thermostat den WiFi Knopf so lange gedrückt zu halten, bis die App reagiert. Es erfolgte dann der rechte Hinweis. Und nun? Nun stehe ich schon wieder vor dem Rätsel, was genau nicht funktioniert.

Ich fragte erneut nach, man verwies mich auf eine mir bekannte Schildkrötenhalterin. Ich erklärte ihr das Problem und sie wiederum erklärte mir dann, dass man im WLan Netz den Inkbird als Roter auswählen muss. 

Interessant, ich war immer der Meinung, das Thermostat verbindet sich mit meinem Router. Aber mein Handy soll das Thermostat als Router verwenden. Nun gut, ich probierte es aus.

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In diesem Fall bedeutet es, ich muss SmartLife als Router auswählen

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Also habe ich es gemacht. Richtigen Router eingestellt, den WLan Knopf gedrückt... Und siehe da, es passiert etwas. Die Anzeige zeigt, dass die Verbindung nun hergestellt wird, ich freute mich schon...

Und dann?

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... schon wieder ein Fehler. Wieder nicht geklappt. Also habe ich wieder nachgefragt. Keiner weiß, was nun das Problem ist. Ich habe alle Schritte befolgt. Mein Inkbird ist auch nah genug am Router, daran kann es nicht liegen. Ich wiederholte die Schritte einfach noch einmal... Immer und immer wieder. Eine dreiviertel Stunde lang wartete ich und drückte brav der Reihenfolge nach die Knöpfe und Tasten.

Am Ende habe ich völlig frustriert und genervt aufgegeben.

So viel Ärger. Und das alles nur, damit man bequem vom Wohnzimmer aufs Smartphone schauen kann statt einfach vor die Tür und direkt im Frühbeet die Temperatur abzulesen? Ist es das Wert? Naja egal, erst einmal musste ich meinen Ärger verarbeiten.

Ich schaute mir nochmal die Videos an. Außerdem las ich die Bewertungen der App. Aha ... Die Bewertungen waren ziemlich schlecht. Nicht wenige berichteten von selbigen Problemen. Lag es also doch nicht an mir und meiner technischen Unfähigkeit sondern am Produkt selbst?

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Neuer Tag, neue Motivation.

Ich machte alles noch einmal. Und tatsächlich, keine Ahnung was diesmal anders war, aber es funktionierte. Mein Handy hat sich mit dem Thermostat verbunden. Ich war überrascht. So schnell? Wieso? Was war anders?

Egal, es funktioniert, das ist die Hauptsache. 

Die Einstellungen direkt am Thermostat (Temperatur, ..) war einfach. Aber nur mit deutscher Beschreibung. Hätte ich diese nicht gehabt, wäre ich aufgeschmissen gewesen. 

Nun konnte ich vom Smartphone aus zugreifen. Man sieht die aktuelle Temperatur in der Mitte und außerdem "Cooling", wenn die Heizgeräte aus sind oder "Heating", wenn sie in Betrieb sind. Unten kann man sehen, welche Temperatur eingestellt sind, in meinem Fall waren es hier 13°C. Den Temperaturverlauf kann man leicht in einem Diagramm einsehen, das ist ganz praktisch, um zu schauen, wie die Technik die nötige Temperatur halten kann und wie stark die Temperaturen schwanken. Schade, dass diese Grafik nicht im Querformat auf dem Handy eingesehen werden kann, so hat man nur rund eine Stunde im Blick und muss per Touch weiter scrollen, um mehr zu sehen. Man hat also nicht einen ganzen Tag als Ganzes auf dem Bildschirm sondern muss sich da nach links und rechts scrollen.

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Fazit: Im Vergleich zu vor einigen Jahren gibts heute den Vorteil, dass es deutsche Beschreibung und einige Ansprechpartner gibt, die wenn sie selbst nicht wissen, an andere verweisen können und wollen.

Die Einstellung direkt am Thermostat ist einfach. Aber nur, wenn man die deutsche Beschreibung dazu hat. Ansonsten können die Abkürzungen für englische Begriffe überfordern. 

Der Verbindung zum Smartphone ist eine wahre Herausforderung. Die Bilder aus der Beschreibung stimmen nicht mit den echten Symbolen und Tasten überein. Hat man erst einmal alles verstanden, könnte es einfach sein. Jedoch mangelt es hier an der Verbindung. Das Thermostat will sich einfach nicht verbinden. Hier braucht man Geduld, um ein anderes Mal Gleiches von vorn zu beginnen. Hat man aber diese Geduld, verbindet sich irgendwann alles, sodass es ab dann gut funktioniert.

Dann ist es eine praktische Sache, vom Smartphone aus alles im Blick zu haben, sowohl die aktuelle Einstellung und Temperatur als auch die gespeicherten Temperaturen des Monats per Diagramm. Außerdem kann man einen Alarm einschalten für eine Temperatur, die man selbst fest legt. In meinem Fall 2°C im unteren Bereich und 45°C im oberen Bereich. Je nach Jahreszeit könnte man die Temperaturen auch anpassen, aber ich muss Schritt für Schritt erstmal langsam anfangen.

Möglich ist auch, zusätzlich vom Smartphone aus Zeiten einzustellen, also dass es beispielsweise tagsüber wärmer ist als nachts. Da mein Display an der rechten Leiste kaputt ist und dort Touch nicht funktioniert, kann ich darauf nicht zugreifen und somit ausprobieren, habe aber jetzt im Winter auch keinen Bedarf daran.

Prinzipiell eine ganz nette Spielerei, aber würde ich es empfehlen? Nein ich denke nicht. Warum nicht? Weil ich hier Nutzen und Risiko gegenüber stelle. WLan ist eine Strahlung die, auch wenn man es nicht wahrhaben will, für verschiedene Krankheiten beim Menschen verantwortlich ist. Von Krebs über Alzheimer und Parkinson gibt es zahlreiche Studien. Natürlich nur beim Menschen. (Mehr lesen) Wir wissen nicht, wie es den Tieren geht, wenn sie permanenter Dauerbestrahlung ausgesetzt sind. Der Nutzen, der dahinter steckt, dient eigentlich mehr der Bequemlichkeit. Ein Alarm nützt nur etwas, wenn wir zuhause sind, um eingreifen zu können. Und wer zuhause ist, kann selbst nachschauen, wenn die Sonne zu stark kalt oder Minusgrade im zweistelligen Bereich drohen, neben aktueller Temperatur und Erfahrung haben wir auch die Möglichkeit, Wettervorhersagen zu nutzen. Leichte Minusgrade sind kein Problem, dafür haben wir Technik und selbst wenn diese ausfällt, graben sich die Schildkröten ein, die Erde ist frostfrei, solange man Frost nicht über Tage hinweg zulässt. Und wenn es im Sommer heiß ist, beschatten wir Frühbeete rechtzeitig, um vor einem Hitzschlag zu schützen. Das Beobachten von Min/Max Werten gelingt auch mit einem normalen Thermometer, in meinem Fall ein Inkbird Thermometer für nicht mal 20 €.

Ich würde von Inkbird nicht abraten, wenn erst einmal alles eingestellt ist, funktioniert es wunderbar. Ich würde allerdings auf die WLan Funktion verzichten, also das Standard Modell 308 verwenden.

Letztendlich macht jeder seine eigenen Erfahrungen und jeder hat andere Vorlieben und das Bedürfnis nach Kontrolle, Sicherheit und technischen Kenntnissen. Ich kann hier nur von meiner Erfahrung berichten. Was man draus macht, ist jedem selbst überlassen.

EDIT 4.12.2020

Aufgrund meiner Bedenken zum WLan bin ich bei manchen Leuten auf Kritik gestoßen. Mir wurde mitgeteilt, dass Schildkröten einerseits durch die Technik so oder so Elektrosmog ausgesetzt sind und andererseits durch die Nähe zum Router so oder so WLan Strahlung ausgesetzt sind. Ob man nun WLan fähige Geräte nutzt oder nicht mache dabei keinen Unterschied.

Ich möchte hier dabei also gerne betonen dass es einerseits auf Nachfrage bis heute (4.12.20) keine vorgelegten Messwerte gibt und auch ich keine solchen Messgeräte besitze und andererseits es -bezogen auf andere Technik- Studien dazu gibt, dass der Einsatz von WLan fähigen Geräten durchaus Schaden anrichtet. So hat zum Beispiel die unabhängige Federal Communications Commission (FCC) Alarm geschlagen mit der Feststellung, dass "sich die Mikrowellen insbesondere auf jene Körperteile auswirken, die in direktem Kontakt mit dem Handy stehen." "Je näher am Körper, umso schädlicher ist das Handy!"

Nun haben wir zwar kein Handy im Frühbeet, aber dennoch ein Gerät, welches permanent rund um die Uhr mit dem Router per WLan kommuniziert. Also das Prinzip des Handys, welches gerade nicht aktiv zum Telefonieren genutzt wird.


Ich möchte einfach nur zum Nachdenken anregen: Wir Menschen befinden uns in permanenten Kontakt mit Strahlung, rund um die Uhr lassen wir uns per WLan bestrahlen. Aber dennoch hat die Nähe des Handys zum Körper Auswirkung auf die Wahrscheinlichkeit, Krebs zu entwickeln. Das weiß man,  man ignoriert es zwar oft, aber man weiß es.
Bei den Schildkröten soll es nun plötzlich etwas anderes sein. Ob, wie viele und in welchem Abstand WLan fähige Geräte sind, spielt plötzlich keine Rolle mehr, die Gefahr sei überall gleich groß. Ob es schadet oder nicht, interessiert plötzlich niemanden (mehr). Wie es um die energetische Schwingung geht, ob die Schildkröten vielleicht auch seelisch oder hörbar darunter leiden, alles ist plötzlich uninteressant, man könnte schon modern fast sagen "eine Verschwörungstheorie". 

Das ist typisch Mensch. Wir sind Gewohnheitstiere, arbeiten mit unserem Verstand, welcher brav mit unserem erlerntem Wissen gefüllt wurde. Kommt plötzlich jemand mit einer anderen Meinung daher, die nicht fachlich genug ist oder die Überschrift ("Erfahrungsbericht" wurde daher geändert) unpassend wählt oder aber dass ein Erfahrungsbericht nicht der "Normalität" entspricht, dann hagelt es Kritik. 

Liebe Leser: Ich bin weder ein Technikgenie noch möchte ich hier die Behauptung aufstellen, WLan fhige Thermostate würden Krankheit verursachen. Ich möchte lediglich den Denkanstoß geben, dass wir als bequeme Gewohnheitstiere einfach mal darüber nachdenken sollten, welchen Sinn und Unsinn wir eigentlich installieren, welchen Zweck es erfüllen soll und ob das Nutzen Risiko Verhältnis abgewogen wurde. Niemand weiß, wie stark dieses Thermostat wirklich strahlt. Niemand weiß, ob es einen Unterschied macht es zu verwenden oder drauf verzichten. Niemand weiß, wie diese moderne Technik sich langfristig auf die Gesundheit auswirkt. Niemand weiß, ob die naturgemäße Schwingung und wenn ja, wie stark sie durcheinander gebracht wird. Niemand weiß, ob diese Strahlung für Tiere in hörbaren Frequenzen schwingt und niemand weiß, ob sich die Strahlung seelisch auf die Tierwelt auswirkt. Und doch wollen viele die Augen vor diesen möglichen Problemen verschließen. Ich wiederhole: Es geht nicht um die Aufstellung von fachlichem Wissen es geht um den Denkanstoß, dass die Strahlung erhöht sein könnte und diese Strahlung Schaden anrichten könnte. Ich möchte daher wiederholen, den Nutzen mit dem Risiko abzuwägen. Wofür soll die Verbindung zum Handy bestehen, welchen Nutzen hat sie und ist dieser Nutzen so hoch, dass die Strahlung weniger Risiko bedeutet für den Fall dass sie tatsächlich Schaden nehmen könnte? Geht es euch um tatsächlichen Nutzen oder eigentlich nur um Bequemlichkeit. Seid ehrlich zu euch selbst. Dieser Beitrag hier soll lediglich meine Gedanken mit euch teilen. Es geht nicht um Wissen sondern um einen Denkanstoß. Jeder muss selbst schauen, was er draus macht.

Ja, mein "Erfahrungsbericht" mag nicht der "normalen Erwartung" entsprechen. Aber warum um alles in der Welt muss immer alles "normal" sein? Warum kann man nicht einfach mal "unnormale" Denkanstöße" geben? 

Ja es mag sein, dass dieser Text etwas provokant wird, aber mich ärgert es, wenn so oft alles perfekt laufen soll und wenn man mal abweicht von diesem perfekten Denken und Schreiben, hagelt es Kritik. Ich bin nicht perfekt. Ich will es auch nicht sein. Perfekt sein ist nichts anderes als sein Ziel erreicht zu haben und somit ziellos einfach nur sein Leben zu leben. Perfekt zu sein bedeutet, sich über andere zu stellen. Perfekt zu sein bedeutet, keine Schwächen zuzugeben und perfekt zu sein bedeutet, die Augen vor unperfekten Denkanstößen zu verschließen. Perfekt zu sein bdeeutet auch Bequemlichkeit, was verharrrt auf seiner perfekten Position. 

Ich wiederhole daher nochmals: Ich bin technisch eine absolute Niete. Dennoch bin ich in der Lage, etwas über Strahlung zu lesen und Denkanstöße zu geben, Nutzen und Risiko abzuwägen.

Sollte jemand wissen, wie es um die tatsächliche Strahlung steht und um die tatsächliche körperliche und seelische Auswirkung dessen auf die Tiere, bin ich gerne bereit, mein Geschriebenes zu aktualisieren und WLan Technik als völlig unbedenklich hier aufzulisten. Dabei geht es mir einerseits um den Unterschied, ob man WLan fähige Thermostat verwendet oder nicht und andererseits um die gesundheitlichen Langzeitschäden bei den Tieren. Solange wir ein Risiko, egal welches, nicht kennen, sollten wir es nicht verharmlosen.

Falls jemand nun denkt "ups, da ist wohl jemand nicht kritikfähig". Ja es stimmt. In diesem Fall bin ich nicht kritikfähig. Ich verteile täglich Kritik und nun, wo ich selbst solche erhalte, reagiere ich so verärgert. Ich möchte daher gerne noch sagen, dass es natürlich gut und richtig ist, auf meine Fehler hinzuweisen und mich zu korrigieren, damit ich keine falschen Tatsachen verbreite. Ich möchte aber wie gesagt darauf verweisen, dass es die Studien gibt, die in Bezug auf das Handy tatsächlich beweisen, dass nicht der Router das Problem ist (sicherlich auch) sondern dass es darauf ankommt, wie nah man das Handy am Körper trägt. Sicherlich mag man nun sagen, der Abstand vom Thermostat zu den Schildkröten sei groß genug. Dennoch aber handelt es sich hier um reine Vermutung. Ich bin einfach der Meinung, dass wir Strahlung in unserem Alltag so normalisiert haben, dass genau deswegen wir nicht leichtfertig auch noch unsere Tiere damit grillen sollten sondern den Einsatz genau überdenken dürfen. Mich ärgert es, dass meine Gedanken nicht erwünscht sind, dass ich keinen Denkanstoß geben "darf". Es geht wie gesagt nicht um Wissen, es geht um einen Denkanstoß und das möchte ich mir einfach nicht "verbieten" lassen. Der mehrfach erwähnte Wunsch, diesen WLan Teil aus dem Bericht hier raus zu nehmen, lässt mich vermuten, dass es nicht um fachliche Richtigstellung geht sondern es ist einfach "nicht normal", über die möglichen Gefahren nachzudenken. Ich wiederhole: Nachzudenken ! Ich möchte mir nicht den Mund verbieten lassen und vorschreiben lassen, was ich wo schreibe. Fachliche Richtigkeit, ja das kann ich korrigieren. Dazu muss ich aber wissen, was denn das Fach sagt. Wie sind die Messwerte mit und ohne WiFi Geräte im Vergleich? Wie sind die gesundheitlichen Folgen? Kennt niemand, ... dann bleibe ich bei meinem Denkanstoß, mögliche Risiken mit dem tatsächlichen Nutzen, welcher nicht die reine Bequemlichkeit darstellt, abzuwägen. Und das kann jeder nur mit sich selbst abwägen mit seinen Umständen vor Ort, die den Nutzen solcher Geräte erfordern. 

Und was ist, wenn ich tatsächlich falsch lag und die Strahlung unbedenklich ist? Schadet es, wenn man nun ganz "umsonst" auf solche Technik verzichtet? Nein. Wir kamen bisher jahrelang sehr sehr gut mit Thermostaten aus. Man darf auch gut Bewährtes beibehalten. Und genau das mache ich. Ich weiß, wann es so heiß wird, dass eine Beschattung nötig ist und ich weiß, wann derart kalter Frost zusätzliche Isolation benötigt, dazu brauche ich keinen Alarm. Für das Ablesen der aktuellen Temperaturen sowie der Min/ Max Werte und dem Ändern der Einstellungen öffne ich das Frühbeet und schaue hinein. Ja, dazu muss ich mein bequemes Sofa verlassen, aber das bekomme ich gerade noch so hin.
Aber was, wenn ich doch Recht hatte? Und wenn es nur eine einzige Schildkröte pro 10.000 ist, die erkrankt, dann hätte man dieses Leid verhindern können, wenn man offen dafür ist, über etwas einfach mal nachzudenken.

Ich komme außerdem aus der spirituellen Szene. Für mich ist alles Energie und Schwingung. Je mehr wir die Schwingung durcheinander bringen, desto weniger kann die Natur, die Naturgesetze und alle positiven Eigenschaften wirken. Wir zerstören damit die positiven Effekte von Mutter Natur. Es ärgert mich, wenn man diesen spirituellen Aspekt nicht berücksichtigt, ja, da bin ich nicht kritikfähig. Wenn jemand nicht so leben oder denken möchte wie ich, ist das völlig in Ordnung, bis vor paar Jahren war das für mich auch alles noch "Hokos Pokus". Es hört aber da auf, wo man seine unterschiedlichen Denkweisen nicht mehr akzeptiert sondern verlangt, entsprechende Textzeilen zu entfernen. Damit es niemand falsch versteht: Die Akzeptanz anderer Lebensweisen sollte dennoch immer zum Wohle aller sein. Etwas zu akzeptieren, was irgendjemandem schadet, ist nicht gut.

Auch ich habe meine Schwächen. In diesem Fall fühle ich mich einfach auf die Füße getreten. Vielleicht muss ich einfach noch etwas drüber nachdenken. Vielleicht lese ich in 1, 2 oder 4 Wochen alles nochmal und frage mich, was für einen Mist ich eigentlich geschrieben habe. Oder ich lese eure Kommentare und frage mich, warum ich mich darüber ärgere. Vielleicht bin ich einfach durch diesen ganzen Coronakram nah an meiner Schwelle der Gereiztheit, sodass ich tatsächlich überreagiere. Oder aber ehrlich gestanden: Ich halte Kritik nur schwer aus. Aber hinterher, wenn sich alles beruhigt hat, schaue ich neutral drauf.

Insofern danke ich für eure ehrlichen Feedbacks und wünsche allen eine schöne Weihnachtszeit !

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